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90602 Pyrbaum
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Tipps für einen guten Start

Willkommen in der Schule

Informationen für die Eltern der Schulanfänger

  

TIPP 1


Gelassenheit statt Angst und Erwartungsdruck

 

Die meisten Kinder freuen sich auf die Schule. Sie sind stolz, bald Schulkinder ( ="groß") zu sein. Eltern sollen dem Kind die Schule als wichtigsten neuen Lebensabschnitt positiv darstellen.
Drohungen wie "Warte nur, wenn du in die Schule kommst!" schüren Ängste vor der Schule und bezeugen lediglich die eigene Erziehungsunfähigkeit der Eltern.
Der Schulanfang sollte von den Eltern gut vorbereitet werden. Das Wissen, was auf einen zukommt, verringert bekanntlich die Anspannung. Deshalb Ist es wichtig, mit dem Kind realistisch und sachlich über die Schule und darüber zu reden, was es dort mit Sicherheit erwartet (um Gottes Willen keine Schauermärchen).

  • ein Klassenzimmer, in dem jedes Kind einen eigenen Platz haben wird
  • Klassenkameraden - Jungen und Mädchen - in etwa dem gleichen Alter
  • eine Lehrkraft, mit der man lesen, schreiben und rechnen übt, Lieder singt, zeichnet und malt
Auch sollte das Kind Einblick in zukünftige Planungen erhalten:

  • Ob und vom wem wird es zur Schule gebracht und dort wieder abgeholt?
  • Wo fertigt es seine Hausaufgaben?
  • Wer kümmert sich um das Kind, falls beide Elternteile berufstätig sind?
  • Wie läuft der Tag in Zukunft ab?
Der Schulalltag mit seinen Pflichten (z.B. Hausaufgaben) wird vom Kind leichter zu bewältigen sein, wenn es auch innerhalb der Familie daran gewöhnt wird,

  • kleine Aufgaben zu erfüllen (z.B. Tischdecken helfen, Spielsachen und Kleidung aufräumen..),
  • Rücksicht auf andere zu nehmen,
  • Bedürfnisse nicht immer gleich erfüllt zu bekommen.

Von Anfang an dürfen die Eltern Ihre Kinder nicht mit zu hohen Erwartungen überfordern. Eine realistische Einschätzung des kindlichen Leistungsvermögens verhindert Frust und unnötige Disharmonien in der Familie.

Oft interessieren sich Kinder schon vor der Schule für Buchstaben und Wörter. Unterstützen Sie dieses Interesse! Es hat wesentlichen Einfluss auf den Schriftspracherwerb. Beantworten Sie die Fragen der Kinder nach Buchstaben und Lauten. Achten Sie bitte darauf: Wal fängt mit einem „W“ an, nicht mit einem „We“!
Fördern Sie das Interesse durch Vorlesen, Reimen und Singen.
Unterstützen Sie auch das Interesse Ihres Kindes  an Zahlen und Zählen (Zahlen in unserer Umgebung, Telefonnummer, Hausnummer, Autokennzeichen, Preisschilder usw.). Es erleichtert den Kindern den Zugang zur Mathematik in der Schule

  

TIPP 2

Schultüte - Schulranzen - Schulsachen - Pausenverpflegung

 

In die Schultüte können auch „nützliche Dinge“ gepackt werden, z.B.

  • ein lustiger Wecker, der das frühe Aufstehen anfangs leichter macht
  • eine Schachtel Buntstifte
  • ein Namensstempel
  • Ordnungselemente für den Schreibtisch
  • eine Lern-Armbanduhr

Bei Schulranzen und Schulsachen sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden

  • Gewicht
  • Verwendbarkeit für mehrere Jahrgänge
  • Umweitverträglichkeit
  • leichte Handhabung des Schulranzens
  • Sicherheit ( Rückstrahler)

Mit der Anschaffung der Schulsachen sollte man warten, bis eine Liste der Schule vorliegt.

 

Es ist keine Seltenheit, dass Pausenverpflegung nicht gegessen oder dass sie gar weggeworfen wird. Wer das vermeiden will, bespricht mit seinem Schulkind, was es gerne mag. Dabei ist viel Abwechslung notwendig, z.B.:

  • belegtes Brot, evt. mit Salatblätter, Tomaten- und Gurkenscheiben garniert
  • Obst
  • zusätzlich: Joghurt- / Quarkprodukte
  • Getränke: Milch, Wasser, Kakao, Früchte-/Kräutertee

Wichtig ist, dem Kind immer nur so viel mitzugeben, wie es seinem individuellen Appetit entspricht und es während der Pause in Ruhe verzehren kann. Dabei unbedingt auf umweltfreundliche, wiederverwendbare Verpackung achten! 

  

TIPP 3

  
Schulweg

 

Bereits vor dem ersten Schultag soll der künftige Schulweg des Kindes festgelegt werden Nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg muss ausgewählt werden. Hierbei gilt es zu beachten:

  • Vorheriges Abgehen des Schulwegs: Das Überqueren von Straßen und das richtige Bedienen von Ampeln müssen geübt werden!
  • Zur Schule möglichst zu Fuß! Kinder brauchen Bewegung und sind in der Schute weniger unruhig.
  • Mit dem Fahrrad erst nach der Fahrradprüfung!
  • Falls das Auto einmal notwendig ist, Kinder stets zum Gehweg hin aussteigen und das letzte Stück des Schulwegs zu Fuß gehen lassen  (Vermeidung von Autostau an der Schule).
  • Anfangs: ggf.  für Nachbarschaftshilfe bei Schulwegbegleitung sorgen.
  • Später: Kind beim ersten Alleingang (ohne dass das Kind es bemerkt) beobachten, ob der festgelegte Weg eingehalten wird.
  • Helle Kleidung, Schirme aus durchsichtigem Kunststoff!
  • Zeitgefühl vermitteln: Festlegen der Höchstzeit für den Nachhauseweg.
  • Dem Kind erklären, wie es sich in verschiedenen Situationen zu verhaften hat (Das Kind wird von einer fremden Person angesprochen / Das Kind hat sich verlaufen / Die Familie hat verschlafen / … .)

  

TIPP 4

Gesundheit

 

Vor Schulbeginn wird jedes Kind vom Schularzt untersucht. Über körperliche Auffälligkeiten und besondere psychische Belastungen des Kindes muss der Lehrer möglichst bald informiert werden, z.B. über

 

  • Diabetes
  • Asthma
  • Kurzsichtigkeit und Hörschäden
  • Sprachfehler oder -eigenheiten
  • Linkshändigkeit
  • Blasenschwäche
  • Trennung der Eltern
  • Todesfall in der Familie...

     

Es empfiehlt sich nach Rücksprache mit dem Hausarzt eine Auffrischung der Tetanus-Impfung (Unfälle).

  

TIPP 5


Kontakte

 

Die Klassengemeinschaft sollte als Möglichkeit verstanden werden, neue Freunde zu gewinnen. Es hat sich nicht immer als günstig herausgestellt, wenn eine Kindergartengruppe gemeinsam in eine Klasse kommt. Zu enge Bindungen können neue Kontakte erschweren, Rivalitäten bei unterschiedlichen Schulerfolgen können auftreten. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, alte Freundschaften beizubehalten und gleichzeitig neue anzubahnen und zu fördern:

 

  • gemeinsam spielen, ggf. auch gemeinsam Hausaufgaben machen
  • Geburtsfeiern, Faschings- und Sommerfeste
  • Klassenelternsprecher erstellt Liste, in die Eltern und Kinder Adresse und Tel.-Nr. eintragen. 

     

Kontakte der Eltern zum Lehrer sollen möglichst bald (Sprechstunden oder nach Vereinbarung) hergestellt werden. Probleme und Missverständnisse werden am besten im persönlichen Gespräch geklärt.

 

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Information

Die Broschüre "Grundschule" bietet wichtige Informationen rund um das Thema "Grundschule".

Sie kann beim Kultusministerium bestellt werden sowie hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

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